SuperDuper very Last-Minute Adventsbasteln – Oder: „Mama, kann ich die Schnipsel haben?“

Manchmal bringen mich die Kinder ja auf die besten Ideen. In den letzten Wochen haben wir aufgrund des Schietwetters und ständig kränkelnden Kindern viel gebastelt. Und weil das eigentliche „Bastelzimmer“ momentan vom Weihnachtsmann beschlagnahmt wird, musste meistens unser Esstisch dafür herhalten. Abends habe ich dann meist nur noch alle Bastelreste in eine Kiste geschoben und diese irgendwo außerhalb meiner Sichtweite abgestellt.

Doch irgendwann musste nun mal aufgeräumt werden und noch während ich das Chaos sichte, muss ich an zwei Dinge denken. Erstens: Smartis ständige Fragerei, ob ich diesen oder jenen Schnipsel noch gebrauchen könne oder sie den irgendwo hinkleben dürfe. Und zweitens: Karlis leidenschaftliches Schnipselkleben, als wir vor ein paar Wochen unsere Laternen gebastelt haben.

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Adventshölle mit Kindern – Ist meine Tochter wirklich so undankbar?

Besinnliche Vorweihnachtszeit, gemütliche Bastelnachmittage, leuchtende Kinderaugen beim Öffnen des Adventskalender. Steigende Vorfreude auf den Weihnachtsmann…

„Pustekuchen… von wegen… AM ARSCH“ kann ich da grad nur sagen.

„Karli hat Schoki im Adventskalender, das ist unfair.“
„Warum nicht jeden Tag ein Spielzeug?“
„Wieso ein Pixi? Davon haben wir doch schon so viele.“
„Was soll ich mit den Stiften?“
„Aber heut nicht wieder Stifte, oder?!“
„Ein Auto? Wofür soll das denn sein?“
„Mein Zettel ist schon mit Wünschen vollgemalt aber es sind noch nicht genug.“ (Gefolgt von Wutanfall)

Ich halte überhaupt nichts von Bestrafungen. Ich habe den Sinn fürs Kind darin nie verstanden und es lediglich als Befriedigungsmaßnahme für die Erwachsenen gesehen, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind. Doch heute war ich genau 15 Minuten lang fester Überzeugung, dass es der einzige Weg ist, aus dieser aktuellen Hölle herauszukommen.

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DIY: EasyPeasy Weihnachtsstern

Huch. 28. November. Ging das bei euch auch so fix? Waren es nicht eben noch um die 20 Grad draußen? Hier stehen noch die Kastanienmännchen & diverse knusprige Blättersträußen von den Herbstspaziergängen rum und Drachen zieren unsere Fenster. Dabei wird es nun höchste Zeit endlich mal die Weihnachtsdeko rauszuholen oder an die vorweihnachtlichen Bastelnachmittage zu denken.

Bei letzterem gibt es bei mir in diesem Jahr ein klares Ziel. NACHHALTIG soll es sein, so wie zum Beispiel unsere Bastelaktion mit Naturmaterialien. Keine große Pinterestsuche und danach wieder die Bastelschränke vollkaufen. Ich will mit unserem bereits vorhandenem Material was anfangen und möglichst viele Dinge herstellen, die nach Weihnachten nicht in der Tonne landen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass kein neues Geschenkpapier, Bänder oder Anhängerchen gekauft werden. Mal sehen wie gut mir das alles gelingt.

Ein Accessoire vom letzten Jahr erfreut uns auch in dieser Weihnachtszeit wieder und ich bin froh, dass ich es aufgehoben habe. Smarti sagte vor ein paar Tagen klipp und klar: „Ich will wieder meinen Adventskalender am leuchtenden Stern.“ Braves Mädchen. So muss ich mir wenigstens nur für ein Kind was neues überlegen.

Smartis Leuchtstern habe ich im letzten Jahr aus alten Bambusstöckern gebaut. Es eignen sich aber auch hervorragend tolle Mitbringsel aus dem Wald, sofern die Stöcker ungefähr gleich dick und lang sind.

Wie ihr seht, braucht ihr nicht mehr als sechs von diesen Stöckern, etwas Wolle, eine Schere und eine Licherkette am Silberdraht.

Die Stöcker legt ihr wie auf dem Fotos so vor euch hin, dass ihr die Form eines 5-zackigen Sterns erhaltet. An den Spitzen verbindet ihr die Stockenden, indem ihr den Wollfaden mehrfach herumwickelt und verknotet. Danach muss nur noch die Lichterkette um den Stern gewickelt und ein schöner Platz für das tolle Leuchteding ausgesucht werden.

Von unserer riesen Gartenaktion in diesem Sommer und diversen Bambus-Ausgrabungen habe ich noch viele Stöcker. Ich glaub es wird nicht der einzige Stern hier bleiben. Aber so fix wie das ging, kann ich das zum Glück ganz spontan entscheiden.

Ich wünsch euch einen frohen 1. Advent und viel Spaß beim Nachmachen.

Adventskalenderwahnsinn – 10 Spartipps für großartige Überraschungen

„Ja, ist denn heut schon Weihnachten? So viel Geld gibts du dafür aus?“

So kurz vor der Adventszeit ist das Thema Adventskalender ja wieder heiß begehrt. DIY oder gekauft, selbst bestückt oder fix und fertig, nachhaltig oder Hauptsache toll, einfach Schoki oder kleine Geschenke…. Machen, wies scheinbar alle machen oder dem eigenen Ding treu bleiben? Diskussionen über Diskussionen. Eltern (Mütter) halt.

Ich persönlich mag es, mir jedes Jahr was neues zu überlegen, womit ich meine Lieben überraschen kann. Und ich liebe es zu schenken. Vorallem natürlich meinen Kindern und papAhoi. Leider neige ich dabei auch gerne mal dazu es etwas zu übertreiben und so bin ich der perfekte Kandidat für den aufwändigsten und einmaligsten Adventskalender aller Zeiten. EIGENTLICH. Wären da nicht mittlerweile zwei Kinder, ein Mann, den ich nicht vergessen will, wenig Schlaf und im Augenblick gaaaanz viel „Maaaaamaaaaa“-Bedürfnis bei den Kids. Außerdem wird mir eigentlich schon ein wenig flau, wenn ich daran denke, was denn das alles kosten wird, wenn all das rein soll, was ich schön finde. In diesem Jahr blinkte in meinem Kalender bereits Mitte Oktober die Erinnerung „Adventskalender basteln“ auf. Inzwischen hatte ich also etwas Zeit mir Gedanken zu machen, mit ein paar anderen Eltern zu sprechen und habe tatsächlich eine Reihe von Tipps, wie das Befüllen der Adventskalender nicht gleich ein riesen Loch in die Weihnachtskasse reisst.

Und weil teilen soviel Spaß macht, verrate ich euch meine Tricks natürlich auch gern.

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DIY Dezember – Weihnachten im Fenster

Es ist wieder soweit. Während Smarti heute ein neues Eisprinzessin-Pixibuch in ihrem Adventskalender vorfindet, dürft ihr euch auf eine neue DIY-Idee freuen. Waren die 12 Türchen bisher nicht wirklich super?

Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass in Smartis Zimmer noch immer Kürbisse als Fensterdeko hängen. Uuuupsi. Das wollte ich schnell ändern und mir fiel sofort etwas weihnachtliches ein, das ich in einem Schaufenster gesehen habe. Eine Tannenbaumgirlande aus Papier.

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Team Kartoffelsalat und Würstchen -Heiligabend mit gepimpten Traditionen?

Na, zu welchem Team gehört ihr an Heiligabend? Gänsebraten, Raclette oder doch Kartoffelsalat mit Würstchen? Egal was bei euch auf den Tisch kommt, in den meisten Fällen wird es dieses Essen wohl schon immer an Heiligabend in eurer Familie gegeben haben, oder?

Seit ich denken kann, gab es in unserer Familie stets ein festes Programm in Sachen Weihnachtsessen. Heiligabend: Kartoffelsalat mit Würstchen. 1. Weihnachtstag: Nach stundenlangem Fluchen aus der Küche irgendeinen Vogel mit Klößen, Rosen- und Rotkohl. Und am 2. Feiertag kommt auch heute noch Fisch auf den Tisch.

Seitdem ich selbst die Gastgeberin und noch dazu eine Mami bin, finde ich die -in einigen Augen vielleicht wenig festliche- Tradition, Kartoffelsalat mit Würstchen zu servieren, selbst auch sehr charmant. Zum einen gibt es tagsüber doch immer noch irgendetwas, das in letzter Minute erledigt werden will. Die Kinder haben am Abend noch dazu eh keine Geduld, lange am Tisch sitzen zu bleiben. Geschenke wollen zusammengebaut und gemeinsam ausprobiert werden. Und so muss niemand traurig sein, weil stundenlanges Kochen wenig gewürdigt wird und einfach niemals mit den Geschenken des Weihnachtsmanns mithalten kann.

Mit ein paar einfachen Ideen, wird aber auch diese einfache Mahlzeit zu einem kleinen Festmahl. Anstatt die Würstchen einfach in den Topf zu stopfen, wo sie am Ende doch platzen, egal wie sehr man aufpasst, können diese zum Beispiel zu diesem tollen Weihnachtsstern im Blätterteig verarbeitet werden.

Der ist superschnell zubereitet (Ok, Ok. Nicht ganz so schnell wie die Würstchen im Kochtopf). Zwei Blätterteigrollen werden mit Ketchup und/oder Senf bestrichen, die Würstchen (ca. 10 Stück) darin eingerollt und in kleine 3-4 cm dicke Stücken geschnitten. Die einzelnen Teile müssen dann nur noch in Sternform auf einem Backpapier angerichtet, mit Ei bestrichen und für 10-15 Min im Ofen gebacken werden. Bei „Testessen“ ist der Weihnachtsstern super angekommen und war im nu zerpflückt.

Da ich keinen Kartoffelsalat mit Mayonnaise mag, gibt es bei uns seit Jahren nur noch ein Rezept. Dafür benötigt ihr:

  • ca. 400 g Kartoffeln
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Apfelessig
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Apfel
  • 50 g frischen Blattspinat
  • 50 g Schinkenwürfel
  • Salz & Pfeffer zum Abschmecken

Die Kartoffeln werden gekocht, danach gepellt und in Scheiben geschnitten. Während das Wasser für die Gemüsebrühe aufkocht, könnt ihr die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel wird dann zusammen mit der Gemüsebrühe und dem Essig in einer Schüssel vermengt und danach über die Kartoffeln gegossen.

Nun wird der Apfel gewaschen, entkernt, in Würfel geschnitten und zu den Kartoffeln gegeben. Ebenso die Schinkenwürfel. Der Blattspinat und der Schnittlauch werden nun ordentlich gewaschen. Nachdem ihr den Schnittlauch geschnippelt habt, gebt ihr die beiden Zutaten ebenfalls zum Salat. Am Ende muss der Salat nur noch abgeschmeckt werden. Der Kartoffelsalat schmeckt mir persönlich warm am besten. Ich bereite ihn also meist erst direkt vor dem Essen zu.

Wer noch etwas leckere Deko auf den Tisch stellen möchte, der kann sich ja auch mal an kleinen Tannen aus Gurken, Käse-Schneemännern oder Tomaten-Frischkäse-Weihnachtsmännern versuchen. Die sehen nicht nur niedlich aus. Sie sorgen auch dafür, dass vor dem großen Plündern des Weihnachtstellers noch die eine oder andere gesunde Sache im Mund landet.

Und was kommt bei euch Weihnachten so auf den Tisch? haltet ihr an Traditionen fest oder überlegt ihr euch jedes Jahr etwas Neues?

Ich wünsche euch einen tollen 4. Advent und einen erfolgreichen Endspurt in Richtung Feiertage.

Unsere erste Adventssauerei – Blogparade

Es ist vollbracht! Den ersten Plätzchen-Backmarathon des Jahres haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Ich lieeeebe solche Events ja. Mit Freunden treffen, zusammen mit den Kindern Kekse backen & dekorieren und bei einem leckeren Punsch eine wunderbare, gemeinsame Zeit genießen. Das habe ich schon gerne gemacht, als ich lediglich den Status Patentante genießen durfte und ans Mamaleben noch lange nicht zu denken war. In diesem Jahr ist die Smartimaus endlich groß genug, um selbst ordentlich mitzumischen und was soll ich sagen?! Wir hatten einen riesen Spaß.

Aus den vielen bunten Keksen ist unser erstes kleines Kunstwerk  entstanden.

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Adventskalender 2016 – Was kommt rein?

„Ich werde keinen Aufriss wegen dem Adventskalender machen. Ich werde keinen Aufriss wegen dem Adventskalender machen. Ich werde….“

UUUUPSI…. Am Ende hab ich mir dann doch mal wieder mehr Gedanken gemacht, als ich eigentlich wollte und war ständig hin- und hergerissen zwischen „Warum kann ich nicht einfach einen Schoki-Kalender kaufen?“ und tausenden Ideen, die zugegebener Maßen auch ziemlich teuer geworden wären.

Nun habe ich eine bunte Mischung, mit der ich ganz zufrieden bin:Weiterlesen »

Adventswahnsinn – die Dritte!

Weihnachten. Das Fest der Familie. Wie jedes Jahr kommt irgendwann die Frage auf, wer, an welchem Tag bei wem ein- und ausgeht. Jedes Jahr ergibt sich daraus ein riesen Organisationsdrama, weil geschiedene und an Feiertagen arbeitende Großeltern irgendwie unter einen Hut gebracht werden möchten. Und noch dazu wohnt keiner mal eben um die Ecke. Dieses Jahr habe ich deshalb gleich zu Beginn gesagt, dass ich mir diesen Reisestress nicht antun werde und habe stattdessen alle zu uns nach Hause eingeladen. Einer nach dem anderen und zum Teil mit Überschneidungen bei sympathisierenden Personen. Denen hab ich es aber gezeigt. Und komischerweise hat Niemand es gewagt zu protestieren.

Das wird toll!!! Gemütliches Zusammensein, alle können sich an der kleinen bezaubernden Maus erfreuen, leckeres Essen. Was für ein genialer Plan… Bis eine Freundin eines Tages zu mir sagt: „Du musst ja Nerven haben. Dich drei Tage lang in die Küchte zu stellen uns Festtagsessen für die ganze Verwantschaft zuzubereiten.“

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