Adventshölle mit Kindern – Ist meine Tochter wirklich so undankbar?

Besinnliche Vorweihnachtszeit, gemütliche Bastelnachmittage, leuchtende Kinderaugen beim Öffnen des Adventskalender. Steigende Vorfreude auf den Weihnachtsmann…

„Pustekuchen… von wegen… AM ARSCH“ kann ich da grad nur sagen.

„Karli hat Schoki im Adventskalender, das ist unfair.“
„Warum nicht jeden Tag ein Spielzeug?“
„Wieso ein Pixi? Davon haben wir doch schon so viele.“
„Was soll ich mit den Stiften?“
„Aber heut nicht wieder Stifte, oder?!“
„Ein Auto? Wofür soll das denn sein?“
„Mein Zettel ist schon mit Wünschen vollgemalt aber es sind noch nicht genug.“ (Gefolgt von Wutanfall)

Ich halte überhaupt nichts von Bestrafungen. Ich habe den Sinn fürs Kind darin nie verstanden und es lediglich als Befriedigungsmaßnahme für die Erwachsenen gesehen, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind. Doch heute war ich genau 15 Minuten lang fester Überzeugung, dass es der einzige Weg ist, aus dieser aktuellen Hölle herauszukommen.

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Entspannter Morgen mit (T)rotzgöre

Kurz nach der Geburt von Karli gab es bei uns jeden Morgen Dramen, Streit und schlechte Laune beim Thema Anziehen. Noch bevor wir in der Kita angekommen sind, standen Tränen und Geschrei plötzlich auf der Tagesordnung. „Ich will das nicht anziehen. Ich will mich gar nicht anziehen. Ich will den Badeanzug.“ Gefühlt hat sie sich jeden Morgen eine andere Aurede gesucht, um uns zur Weißglut zu bringen. Dabei hatten wir lange vorher geübt, wie das mit dem selbst anziehen funktioniert, denn dadurch haben wir uns einen leichteren Alltag mit zwei Kindern erhofft. Diese Rechnung haben allerdings ohne die Dreijährige gemacht. Nach zwei Wochen war ich völlig fertig, mir graulte es vorm Aufstehen und uns war klar, dass es so nicht weitergehen kann.

Inzwischen sitzen wir morgens wieder fröhlich am Frühstückstisch, gemeinsam und ohne vorangegangene Streiterein. Wie wir dahin zurück gefunden haben und was uns bei unserem morgendlichen Ritual hilft, verrate ich euch.

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Team Kartoffelsalat und Würstchen -Heiligabend mit gepimpten Traditionen?

Na, zu welchem Team gehört ihr an Heiligabend? Gänsebraten, Raclette oder doch Kartoffelsalat mit Würstchen? Egal was bei euch auf den Tisch kommt, in den meisten Fällen wird es dieses Essen wohl schon immer an Heiligabend in eurer Familie gegeben haben, oder?

Seit ich denken kann, gab es in unserer Familie stets ein festes Programm in Sachen Weihnachtsessen. Heiligabend: Kartoffelsalat mit Würstchen. 1. Weihnachtstag: Nach stundenlangem Fluchen aus der Küche irgendeinen Vogel mit Klößen, Rosen- und Rotkohl. Und am 2. Feiertag kommt auch heute noch Fisch auf den Tisch.

Seitdem ich selbst die Gastgeberin und noch dazu eine Mami bin, finde ich die -in einigen Augen vielleicht wenig festliche- Tradition, Kartoffelsalat mit Würstchen zu servieren, selbst auch sehr charmant. Zum einen gibt es tagsüber doch immer noch irgendetwas, das in letzter Minute erledigt werden will. Die Kinder haben am Abend noch dazu eh keine Geduld, lange am Tisch sitzen zu bleiben. Geschenke wollen zusammengebaut und gemeinsam ausprobiert werden. Und so muss niemand traurig sein, weil stundenlanges Kochen wenig gewürdigt wird und einfach niemals mit den Geschenken des Weihnachtsmanns mithalten kann.

Mit ein paar einfachen Ideen, wird aber auch diese einfache Mahlzeit zu einem kleinen Festmahl. Anstatt die Würstchen einfach in den Topf zu stopfen, wo sie am Ende doch platzen, egal wie sehr man aufpasst, können diese zum Beispiel zu diesem tollen Weihnachtsstern im Blätterteig verarbeitet werden.

Der ist superschnell zubereitet (Ok, Ok. Nicht ganz so schnell wie die Würstchen im Kochtopf). Zwei Blätterteigrollen werden mit Ketchup und/oder Senf bestrichen, die Würstchen (ca. 10 Stück) darin eingerollt und in kleine 3-4 cm dicke Stücken geschnitten. Die einzelnen Teile müssen dann nur noch in Sternform auf einem Backpapier angerichtet, mit Ei bestrichen und für 10-15 Min im Ofen gebacken werden. Bei „Testessen“ ist der Weihnachtsstern super angekommen und war im nu zerpflückt.

Da ich keinen Kartoffelsalat mit Mayonnaise mag, gibt es bei uns seit Jahren nur noch ein Rezept. Dafür benötigt ihr:

  • ca. 400 g Kartoffeln
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Apfelessig
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Apfel
  • 50 g frischen Blattspinat
  • 50 g Schinkenwürfel
  • Salz & Pfeffer zum Abschmecken

Die Kartoffeln werden gekocht, danach gepellt und in Scheiben geschnitten. Während das Wasser für die Gemüsebrühe aufkocht, könnt ihr die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel wird dann zusammen mit der Gemüsebrühe und dem Essig in einer Schüssel vermengt und danach über die Kartoffeln gegossen.

Nun wird der Apfel gewaschen, entkernt, in Würfel geschnitten und zu den Kartoffeln gegeben. Ebenso die Schinkenwürfel. Der Blattspinat und der Schnittlauch werden nun ordentlich gewaschen. Nachdem ihr den Schnittlauch geschnippelt habt, gebt ihr die beiden Zutaten ebenfalls zum Salat. Am Ende muss der Salat nur noch abgeschmeckt werden. Der Kartoffelsalat schmeckt mir persönlich warm am besten. Ich bereite ihn also meist erst direkt vor dem Essen zu.

Wer noch etwas leckere Deko auf den Tisch stellen möchte, der kann sich ja auch mal an kleinen Tannen aus Gurken, Käse-Schneemännern oder Tomaten-Frischkäse-Weihnachtsmännern versuchen. Die sehen nicht nur niedlich aus. Sie sorgen auch dafür, dass vor dem großen Plündern des Weihnachtstellers noch die eine oder andere gesunde Sache im Mund landet.

Und was kommt bei euch Weihnachten so auf den Tisch? haltet ihr an Traditionen fest oder überlegt ihr euch jedes Jahr etwas Neues?

Ich wünsche euch einen tollen 4. Advent und einen erfolgreichen Endspurt in Richtung Feiertage.

Mein großes Mädchen! Ich werde unsere Zweisamkeit vermissen.

Meine Freundin, die gerade ihr zweites Kind bekommen hat, hat es mir schon prophezeit. „Die Smartimaus wird dir riesig vorkommen, wenn das Baby erstmal da ist“. Doch schon jetzt erwischt mich diese Erkenntnis oft eiskalt.

Ich kann momentan nicht aufhören dich zu beobachten, über dich zu staunen, bin verliebt und frage mich, wann verdammt nochmal du so groß geworden bist.

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Unsere erste Adventssauerei – Blogparade

Es ist vollbracht! Den ersten Plätzchen-Backmarathon des Jahres haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Ich lieeeebe solche Events ja. Mit Freunden treffen, zusammen mit den Kindern Kekse backen & dekorieren und bei einem leckeren Punsch eine wunderbare, gemeinsame Zeit genießen. Das habe ich schon gerne gemacht, als ich lediglich den Status Patentante genießen durfte und ans Mamaleben noch lange nicht zu denken war. In diesem Jahr ist die Smartimaus endlich groß genug, um selbst ordentlich mitzumischen und was soll ich sagen?! Wir hatten einen riesen Spaß.

Aus den vielen bunten Keksen ist unser erstes kleines Kunstwerk  entstanden.

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Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze (halbe) Nacht: Mit Kleinkind Gastgeber sein. So klappt’s

Keine Frage. Natürlich möchte man auch mit Kindern Feste feiern, mal Freunde einladen und auf den Putz hauen. Wenn da nur nicht die ganzen Vorbereitungen wären, die nicht in den eh schon stressigen Alltag passen wollen. Und in unserem Falle auch noch eine kleine Smartimaus, die vielen Menschen, ungewohnten Umgebungen, Ausnahmen und fast jeder Art von NEUEM mit Unsicherheit, Tränen und großem Klammern bei Mama und (manchmal) Papa begegnet.

Trotzdem liebe ich es, die Gastgeberin zu mimen und viele Leute zu betüddeln. Mittlerweile läuft das auch mit unserem kleinen Klammeräffchen ziemlich entspannt und ich habe für euch mal überlegt, woran das liegen könnte. Hier kommen deshalb meine 9 x klugen Ratschläge für eine gelungene Party mit wenig Stress.

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