BackInJob Part 2 – Konzen… was? Wie ich meinen Kopf wieder fit für den Arbeitsalltag mache

ENDLICH! Das Arbeitszimmer hat lange genug nach mir gerufen und nun sitze ich am Schreibtisch und kann loslegen. Endlich all die Ideen umsetzen, die Kitazeit für meine Pläne nutzen und mich startklar für die Berufswelt nach der Elternzeit machen.

Doch nach einer Woche bin ich total unzufrieden. „Drei Stunden sind einfach zu kurz um wirklich was gebacken zu bekommen“, denke ich zuerst. Nach der zweiten Woche bin ich überzeugt, dass ich zu viele Ideen hab und es einfach nicht schaffe alles umzusetzen. Danach bin ich eine Woche einfach nur frustriert, weil ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich mache gefühlt zwar tausend Sachen, die mich aber überhaupt nicht weiterbringen.

Genervt wie ich bin, prokrastiniere ich mal wieder erfolgreich und beschließe, unseren traurigen Haufen von Vorgarten neu anzulegen, um mich bei der Gartenarbeit ein wenig abzureagieren. Dass dies ausnahmsweise mal eine sehr schlaue Entscheidung ist und sie mich zu einer Menge Erkenntnisse führt, ahne ich da noch nicht.

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6 Monate Schreibaby – So haben wir überlebt

Ich schreibe ja eigentlich nicht so gerne Tipps rund um das Familienleben hier im Blog. Zum einen gibt es die meisten davon eh schon wie Sand am Meer und eine weitere Sammlung wäre unnötig. Außerdem halte ich mich bei den meisten Themen nicht für DIE Expertin, auf die man unbedingt hören sollte. Doch wenn wir mal eine schwierige Phase durchlebt haben, mache ich mir schon manchmal Gedanken, ob meine Erfahrungen anderen vielleicht helfen könnten.

Beim Thema Schreibaby glaube ich das tatsächlich. Unser Alltag bestand in den ersten drei Monaten mit Karli zu 50% daraus, dass einer von uns das schreiende Baby herumgetragen hat. Weitere drei Monate lebten wir mit einem unzufriedenem, leicht reizbaren Baby zusammen, das stets mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen am Abend durchgebrüllt hat.

Vieles was ich in unserer Hochphase darüber gelesen habe, waren entweder Tipps von Experten, die mit Sicherheit kein Schreibaby zu Hause hatten oder Erfahrungsberichte, die mir wenig Mut gemacht haben, weil sie auf mich viel zu harmlos und beschönigt wirkten. Doch wie soll es einer Mama, die gerade total verzweifelt und überrumpelt von ihren Gefühlen ist, helfen, wenn sie nur von scheinbar starken Frauen liest, die diese hoch emotionale Phase lediglich als „anstrengend“ titulieren? Sollte ich nach Adjektiven suchen, die diese Zeit zutreffend beschreiben, fielen mit deutlich mehr ein. Kräftezehrend, verzweifelt, hoffnungslos, müde, mürbe, hilflos, enttäuscht und ach was weiß ich noch.

Doch am Ende haben wir es gemeinsam überstanden. Und auch wenn wir selten Wege gefunden haben, das Kind zu beruhigen, so gab es doch Dinge, die uns wenigstens dabei geholfen haben, das Ganze besser aushalten zu können.

Schreibaby, High-Need, Nerven

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Zurück zum ICH und zu der Mama, die ich sein will

Eine der häufigsten Reaktionen auf meinen Beitrag zum ersten Lebensjahr mit einem Schreibaby war Erstaunen darüber, dass ich so versöhnlich mit diesem Thema abschließen kann. Andere Mütter berichteten mir, dass sie noch Jahre später mit Bauchschmerzen an diese Zeit zurück denken.

Doch ist das wirklich so einfach, wie es vielleicht im Artikel rüberkommt? Hab ich dieses eine Jahr ohne Spuren überstanden und kann es nun einfach abhaken? DEFINITIV NICHT!

Gerade in den letzten Wochen kommt bei uns immer wieder ein Thema auf und ich glaube, dass es stark geprägt ist durch das Jahr mit Schreikind.

Wie werde ich wieder die entspannte Mama, die ich mal war?

Schreibaby, High-Need, Mamaleben, Muttergefühle
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