BackInJob Part 2 – Konzen… was? Wie ich meinen Kopf wieder fit für den Arbeitsalltag mache

ENDLICH! Das Arbeitszimmer hat lange genug nach mir gerufen und nun sitze ich am Schreibtisch und kann loslegen. Endlich all die Ideen umsetzen, die Kitazeit für meine Pläne nutzen und mich startklar für die Berufswelt nach der Elternzeit machen.

Doch nach einer Woche bin ich total unzufrieden. „Drei Stunden sind einfach zu kurz um wirklich was gebacken zu bekommen“, denke ich zuerst. Nach der zweiten Woche bin ich überzeugt, dass ich zu viele Ideen hab und es einfach nicht schaffe alles umzusetzen. Danach bin ich eine Woche einfach nur frustriert, weil ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich mache gefühlt zwar tausend Sachen, die mich aber überhaupt nicht weiterbringen.

Genervt wie ich bin, prokrastiniere ich mal wieder erfolgreich und beschließe, unseren traurigen Haufen von Vorgarten neu anzulegen, um mich bei der Gartenarbeit ein wenig abzureagieren. Dass dies ausnahmsweise mal eine sehr schlaue Entscheidung ist und sie mich zu einer Menge Erkenntnisse führt, ahne ich da noch nicht.

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Kultur mit Kindern rund um Lüneburg: Wir waren im Biosphaerium Elbtalaue

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Echt jetzt? Die Vierjährige ist traurig, weil unser Ausflug mit Freunden ausfällt und besteht als Entschädigung dafür auf einen Besuch im Museum? Klar weiß ich, dass solche Ausflüge wichtig sind und man mit seinen Kindern kulturelle Einrichtungen besuchen sollte. Aber wenn ich an meine eigenen letzten Museumsbesuche zurückdenke, dann kann ich nicht gerade behaupten, dass ich voller Vorfreude bin auf diesen Part.

Wie ich am letzen Wochenende aber feststellen durfte, muss ich mir gar keine allzu großen Sorgen machen. Museumsbesuche mit Kindern scheinen „heutzutage“ nicht mehr nur staubtrocken, langweilig und irgendwie altbacken zu sein.
Es sei denn, ich bin inzwischen irgendwie altba…. ??? Achwas. Vergessen wir das schnell wieder und seht selbst, wie unser Ausflug ins Biosphaerium Elbtalaue in Bleckede war.

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BackInJob Part 1 – KOPFLOS, ZIELLOS, PLANLOS: WAS WIRD AUS MIR NACH DER ELTERNZEIT?

Ich hatte mal eine Arbeitskollegin. Susanne war eine der wenigen im Büro mit Kind. Sie wirkte eigentlich sehr organisiert, wusste immer, was auf ihrem Schreibtisch lag und versuchte alles sehr penibel abzuarbeiten. Doch war sie mal nicht da und man suchte etwas auf ihrem Schreibtisch, fielen einem haupsächlich viele, viele nur angefangene Vorgänge in die Hände. Susanne war trotz Halbtagsjob dauerhaft gestresst, nervös und wenn der Arbeitsalltag mal vom Schema F abwich, musste man stets Angst haben, dass sie kurz vorm Durchdrehen war. Viele Kollegen rollten mit den Augen, wenn sie sich mal wieder von einer klitzekleinen Kleinigkeit aus der Ruhe bringen ließ.

Seit einigen Monaten muss ich immer wieder an Susanne denken. Nach fast fünf Jahren mit viel Familie und wenig Job bekomme ich irgendwie nix mehr gebacken. Mehr als zwei Termine am Tag stressen mich. Ich bin unfähig darin geworden, eine Sache von Anfang bis zum Ende durchzuziehen, ohne mich ständig ablenken zu lassen. Meine Konzentrationsfähigkeit ist so unterirdisch, dass mir nicht mal etwas zum Vergleich einfällt. Dabei dachte ich doch, wenn beide Kinder in der Kita sind, würde hier so richtig die Post abgehen und ich könnte ToDo-Listen im Akkord abhaken. Stattdessen war ich die ersten zwei Monate fast jeden Tag enttäuscht von mir selbst, weil ich mich nur im Kreis drehte.

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SuperDuper very Last-Minute Adventsbasteln – Oder: „Mama, kann ich die Schnipsel haben?“

Manchmal bringen mich die Kinder ja auf die besten Ideen. In den letzten Wochen haben wir aufgrund des Schietwetters und ständig kränkelnden Kindern viel gebastelt. Und weil das eigentliche „Bastelzimmer“ momentan vom Weihnachtsmann beschlagnahmt wird, musste meistens unser Esstisch dafür herhalten. Abends habe ich dann meist nur noch alle Bastelreste in eine Kiste geschoben und diese irgendwo außerhalb meiner Sichtweite abgestellt.

Doch irgendwann musste nun mal aufgeräumt werden und noch während ich das Chaos sichte, muss ich an zwei Dinge denken. Erstens: Smartis ständige Fragerei, ob ich diesen oder jenen Schnipsel noch gebrauchen könne oder sie den irgendwo hinkleben dürfe. Und zweitens: Karlis leidenschaftliches Schnipselkleben, als wir vor ein paar Wochen unsere Laternen gebastelt haben.

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Türchen Nr. 17: Blogger Adventskalender 2018 präsentiert „Lüneburger Frauenpower“ (mit Verlosung)

Werbung gibt es hier im Blog ja eher selten. Doch heute gibt es gleich mehrere gute Gründe für eine Ausnahme.

Erstens möchte ich euch im Rahmen meines neuen Projekts „Lüneburger Frauen“ jemanden vorstellen und zweitens gibt es für euch ein wunderschönes GiveAway, denn heute darf ich beim Blogger-Adventskalender 2018 etwas verlosen.

Wer in Lüneburg schöne und hochwertige Kinderkleidung oder Schwangerschaftsmode sucht, der steht mit Sicherheit ganz schnell bei Elli & Mai auf der Matte. Und wenn man erst einmal dort war, dann kommt man aus dem schönen Laden nicht so schnell wieder raus. Außerdem zieht es einen mit ziemlicher Sicherheit immer und immer wieder dorthin.

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12von12 im Dezember 2018 – mit ohne Kinderkacke und Katzenkotze

UUPSI, schon Mittag und noch kein Foto für die 12von12 gemacht? Naja, viel zu sehen gab es da bisher noch nicht außer das, was die Überschrift verrät. Mal gucken ob wir trotzdem noch 12 Bilder vom heutigen Tag, dem 12.12. zusammen bekommen.

Als ich mittags nach Hause komme, gibt es erstmal ein schnelles Mittag. Außerdem hatte ich heute einen kleinen Geistesblitz und muss meine Ideen unbedingt aufschreiben… Ihr wisst ja: „TÜDDELMAMMAAA“ und so.Weiterlesen »

Adventshölle mit Kindern – Ist meine Tochter wirklich so undankbar?

Besinnliche Vorweihnachtszeit, gemütliche Bastelnachmittage, leuchtende Kinderaugen beim Öffnen des Adventskalender. Steigende Vorfreude auf den Weihnachtsmann…

„Pustekuchen… von wegen… AM ARSCH“ kann ich da grad nur sagen.

„Karli hat Schoki im Adventskalender, das ist unfair.“
„Warum nicht jeden Tag ein Spielzeug?“
„Wieso ein Pixi? Davon haben wir doch schon so viele.“
„Was soll ich mit den Stiften?“
„Aber heut nicht wieder Stifte, oder?!“
„Ein Auto? Wofür soll das denn sein?“
„Mein Zettel ist schon mit Wünschen vollgemalt aber es sind noch nicht genug.“ (Gefolgt von Wutanfall)

Ich halte überhaupt nichts von Bestrafungen. Ich habe den Sinn fürs Kind darin nie verstanden und es lediglich als Befriedigungsmaßnahme für die Erwachsenen gesehen, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind. Doch heute war ich genau 15 Minuten lang fester Überzeugung, dass es der einzige Weg ist, aus dieser aktuellen Hölle herauszukommen.

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Blogger Adventskalender 2018

„Mamiiii, wie lange noch bis zum ersten Türchen? Ich bin schon so aufgeregt, was alles drin ist in meinem Kalender.“

„Ich kann es auch kaum erwarten, mein Schatz.“

„Hääää. Du hast doch gar keinen Adventskalender.“

Klar hab ich den. Und was für einen. Einen Adventskalender zusammen mit ganz vielen anderen wunderbaren Frauen. DEN BLOGGER ADVENTSKALENDER 2018.

Blogger Adventskalender 2018-2

Ab heute gibt es jeden Tag tolle Überraschungen für euch und eure Liebsten. Jeden Tag öffnet eine von uns Bloggermamas ein Türchen für euch. Mit dabei sind:Weiterlesen »

DIY: EasyPeasy Weihnachtsstern

Huch. 28. November. Ging das bei euch auch so fix? Waren es nicht eben noch um die 20 Grad draußen? Hier stehen noch die Kastanienmännchen & diverse knusprige Blättersträußen von den Herbstspaziergängen rum und Drachen zieren unsere Fenster. Dabei wird es nun höchste Zeit endlich mal die Weihnachtsdeko rauszuholen oder an die vorweihnachtlichen Bastelnachmittage zu denken.

Bei letzterem gibt es bei mir in diesem Jahr ein klares Ziel. NACHHALTIG soll es sein, so wie zum Beispiel unsere Bastelaktion mit Naturmaterialien. Keine große Pinterestsuche und danach wieder die Bastelschränke vollkaufen. Ich will mit unserem bereits vorhandenem Material was anfangen und möglichst viele Dinge herstellen, die nach Weihnachten nicht in der Tonne landen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass kein neues Geschenkpapier, Bänder oder Anhängerchen gekauft werden. Mal sehen wie gut mir das alles gelingt.

Ein Accessoire vom letzten Jahr erfreut uns auch in dieser Weihnachtszeit wieder und ich bin froh, dass ich es aufgehoben habe. Smarti sagte vor ein paar Tagen klipp und klar: „Ich will wieder meinen Adventskalender am leuchtenden Stern.“ Braves Mädchen. So muss ich mir wenigstens nur für ein Kind was neues überlegen.

Smartis Leuchtstern habe ich im letzten Jahr aus alten Bambusstöckern gebaut. Es eignen sich aber auch hervorragend tolle Mitbringsel aus dem Wald, sofern die Stöcker ungefähr gleich dick und lang sind.

Wie ihr seht, braucht ihr nicht mehr als sechs von diesen Stöckern, etwas Wolle, eine Schere und eine Licherkette am Silberdraht.

Die Stöcker legt ihr wie auf dem Fotos so vor euch hin, dass ihr die Form eines 5-zackigen Sterns erhaltet. An den Spitzen verbindet ihr die Stockenden, indem ihr den Wollfaden mehrfach herumwickelt und verknotet. Danach muss nur noch die Lichterkette um den Stern gewickelt und ein schöner Platz für das tolle Leuchteding ausgesucht werden.

Von unserer riesen Gartenaktion in diesem Sommer und diversen Bambus-Ausgrabungen habe ich noch viele Stöcker. Ich glaub es wird nicht der einzige Stern hier bleiben. Aber so fix wie das ging, kann ich das zum Glück ganz spontan entscheiden.

Ich wünsch euch einen frohen 1. Advent und viel Spaß beim Nachmachen.

Zum bundesweiten Vorlesetag: Unsere Lieblingsbücher für Herbst und Winter + Ideen rund ums Lesen für die Vorweihnachtszeit

Dieser Beitrag enthält WERBUNG (Rezensionsexemplare, viele Verlinkungen)

Ein wirklich schöner Grund sich über die kalte Jahreszeit und graue Tage zu freuen ist bei uns eindeutig das Lesen. Unsere Abende enden plötzlich oft mit mehr als nur einer Gute-Nacht-Geschichte, das Aufstehen im Dunkeln klappt besser, nachdem wir uns schon eingelesen haben und auch die Mittagspause verbringen wir nun wieder viel öfter kuschelnd mit ein paar Büchern auf dem Sofa.

Eine wirklich gute Idee war es, die Herbst- und Wintergeschichten im Frühling beiseite zu packen und erst jetzt wieder ins Bücherregel der Kinder zu stellen. Schwupps, haben wir neue & alte Lieblingsbücher und es entsteht so langsam in eine richtig vorweihnachtliche Stimmung beim Lesen. Bücher der Saison sind bei uns also gerade der Renner. Welche?

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