Daumen adé – Wie wir dem sensiblen Kind das Nuckeln abgewöhnen

„Erkläre deinem Kind, dass es damit aufhören muss.“ lese ich irgendwo. Ich bin mal wieder auf der Suche nach Tipps, die uns dabei helfen sollen ein schweres Laster abzugewöhnen. Das Daumennuckeln von Smarti. Schon seit langem überlegen papAhoi und ich, wie wir dieses „Problem“ bloß in den Griff bekommen sollen. Viele Leute meinten, es würde sich mit der Zeit schon von allein regeln. Doch mit 4 Jahren nuckelt das Kind noch immer bei jeder Gelegenheit und jegliche Versuche sie davon abzubringen endeten mit Streit, Wut, einem weinenden Kind, verzweifelten Eltern und weiterem Hinauszögern des Vorhabens. Aber natürlich holt uns die Frage immer wieder ein.

Also zurück zu meiner Suche im Netz. „Achso. Na klar. Logisch.“ denk ich nur. Welche Argumente eine Vierjährige überzeugen, ohne dass ich ihr eine Heidenangst einjage, steht dort aber leider nicht. Dass die Zähne schief werden und der Kiefer sich verformt, ist zwar zutreffend, doch für das Kind noch genauso egal, wie dem Raucher die Info über mögliche Folgeschäden auf der Kippenpackung. Oder habt ihr da andere Erfahrungen?

Daumenlutschen abgewöhnen, schnullern, nuckeln

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Apfel hier, Apfel da… Unsere Lieblingsrezepte im Überblick

In Lüneburg kann man gerade hinsehen wo man will. Die Apfelbäume in den Gärten und an den Wegesrändern sind voll behangen und viele Früchte liegen bereits am Boden.

Ich finde es toll, dass es hier so viele Apfelbäume gibt und man das Obst auch ernten und sammeln darf. Natürlich nicht aus den Gärten der anderen, aber manchmal hat man ja Glück und kommt auf dem Heimweg direkt an einem schönen Apfelbaum vorbei oder hat -wie wir- nette Nachbarn, die abends einfach mal ein paar Kilo Fallobst vorbeibringen.

Letzte Woche kam da direkt die Überlegung auf: Was machen wir denn bloß mit so vielen Äpfeln außer Apfelmus und Apfelboote? Gerade bei Fallobst kann man ja nicht ewig warten mir der Verarbeitung. Beim Blick in die Suchergebnisse des Blogs war ich dann doch erstaunt, wieviele passende Rezepte ich hier doch schon gezeigt hab. Und weil ihr vielleicht auch gerade überlegt, was aus euren Tonnen von Äpfeln werden soll, dachte ich mir, ich verlinke sie hier alle nochmal.Weiterlesen »

12 von 12 im September 2018

Na, wisst ihr noch wer ich bin? Lang lang ist’s her, aber ich vermisse das bloggen so sehr, dass ich unbedingt wieder die Kurve zu regelmäßigen Posts bekommen will. Ideen gibt es wie immer genug und ich hoffe, wenn die Eingewöhnung von Karli abgeschlossen ist, dann haperts auch nicht mehr so sehr mit der Zeit dafür.

Apropos Eingewöhnung: heut müssen wir davon mal eine kleine Pause machen, denn klein Karli schwächelt ein wenig und bleibt deshalb lieber zu Hause.12von12

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12von12 im Juli 2018

Doof. Doof. Doof. Echt so richtig doof. Der Morgen beginnt bei uns heute alles andere als schön. 3 von 4 Personen haben schlecht geschlafen, eine davon ist dadurch besonders nörgelig und klettig und selbst die ausgeschlafene Smarti scheint schlecht gelaunt. Na das werden ja schöne 12von12, wenn ständig einer heult und Mama den ganzen Tag unter Strom steht.

Kaum sind wir aus dem Haus, darf ich beweisen, dass ich eine nicht ganz so doofe Mama bin und drehe 100 Meter von der Haustür entfernt wieder um, weil Smarti Bummi vergessen hat.Weiterlesen »

tomatige Tomatensuppe – schmeckt kalt und warm (Thermomix)

Boahhh, diese Hitze ist ja kaum auszuhalten. Und die Frage nach dem Essen gestaltet sich irgendwie jeden Tag etwas schwieriger. Erstens hab ich keinen Bock auf Kochen und zweitens mag hier niemand so richtig essen.

Durch Zufall hab ich aber entdeckt, dass unsere Lieblings-Tomatensuppe kalt fast noch besser schmeckt als sonst. Das heißt zwar rechtzeitig vorbereiten aber das geht total fix. Also, schnell alle Zutaten besorgen und los:

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Juni 2018 in der Lüneburger Heide – Events für die ganze Familie

Mein Kopf ist ein Sieb.

Das ist ja erstmal nix neues aber in letzter Zeit nervt es mich in einem Punkt doch sehr. Immer wieder finde ich beim Fotos angucken auf dem Handy Bilder von Veranstaltungs-Plakaten oder Bildschirmfotos von schönen Ausflugsideen, die ich im Netz gefunden habe und mir unsbedingt merken wollte. Meistens entdecke ich diese ERINNERUNGSFOTOS jedoch erst dann wieder, wenn die Veranstaltungen schon vorbei sind.

Damit mir das nicht mehr passiert, habe ich angefangen mir lieber Notizen für jeden Monat zu machen. Für den Juni ist da eine ganze Menge zusammengekommen. Wollt ihr mal sehen?!

Lüneburg, Ausflugstipps, Veranstaltungen, Familie

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12von12 im Mai 2018

Ein Tag an dem man ganz viel vor hat, eignet sich doch eigentlich perfekt für die #12von12, oder. Theoretisch schon. Wenn man sich denn nicht vorgenommen hat, das Handy öfter mal beiseite zu packen und die Momente mit der Familie mehr zu genießen.

Na mal sehen, wie das heute so geklappt hat…

Für gute Laune sorgen diese zwei kleinen, feinen Damen heute Morgen schon. Sie haben sich schick gemacht. Smarti hat Klamotten ausgesucht und nun spielen sie vorm Frühstück schon ZUSAMMEN. Mein Mamaherz…. 12von12Weiterlesen »

6 Monate Schreibaby – So haben wir überlebt

Ich schreibe ja eigentlich nicht so gerne Tipps rund um das Familienleben hier im Blog. Zum einen gibt es die meisten davon eh schon wie Sand am Meer und eine weitere Sammlung wäre unnötig. Außerdem halte ich mich bei den meisten Themen nicht für DIE Expertin, auf die man unbedingt hören sollte. Doch wenn wir mal eine schwierige Phase durchlebt haben, mache ich mir schon manchmal Gedanken, ob meine Erfahrungen anderen vielleicht helfen könnten.

Beim Thema Schreibaby glaube ich das tatsächlich. Unser Alltag bestand in den ersten drei Monaten mit Karli zu 50% daraus, dass einer von uns das schreiende Baby herumgetragen hat. Weitere drei Monate lebten wir mit einem unzufriedenem, leicht reizbaren Baby zusammen, das stets mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen am Abend durchgebrüllt hat.

Vieles was ich in unserer Hochphase darüber gelesen habe, waren entweder Tipps von Experten, die mit Sicherheit kein Schreibaby zu Hause hatten oder Erfahrungsberichte, die mir wenig Mut gemacht haben, weil sie auf mich viel zu harmlos und beschönigt wirkten. Doch wie soll es einer Mama, die gerade total verzweifelt und überrumpelt von ihren Gefühlen ist, helfen, wenn sie nur von scheinbar starken Frauen liest, die diese hoch emotionale Phase lediglich als „anstrengend“ titulieren? Sollte ich nach Adjektiven suchen, die diese Zeit zutreffend beschreiben, fielen mit deutlich mehr ein. Kräftezehrend, verzweifelt, hoffnungslos, müde, mürbe, hilflos, enttäuscht und ach was weiß ich noch.

Doch am Ende haben wir es gemeinsam überstanden. Und auch wenn wir selten Wege gefunden haben, das Kind zu beruhigen, so gab es doch Dinge, die uns wenigstens dabei geholfen haben, das Ganze besser aushalten zu können.

Schreibaby, High-Need, Nerven

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Zurück zum ICH und zu der Mama, die ich sein will

Eine der häufigsten Reaktionen auf meinen Beitrag zum ersten Lebensjahr mit einem Schreibaby war Erstaunen darüber, dass ich so versöhnlich mit diesem Thema abschließen kann. Andere Mütter berichteten mir, dass sie noch Jahre später mit Bauchschmerzen an diese Zeit zurück denken.

Doch ist das wirklich so einfach, wie es vielleicht im Artikel rüberkommt? Hab ich dieses eine Jahr ohne Spuren überstanden und kann es nun einfach abhaken? DEFINITIV NICHT!

Gerade in den letzten Wochen kommt bei uns immer wieder ein Thema auf und ich glaube, dass es stark geprägt ist durch das Jahr mit Schreikind.

Wie werde ich wieder die entspannte Mama, die ich mal war?

Schreibaby, High-Need, Mamaleben, Muttergefühle
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